Psychisch Erkrankte fehlen länger an der Arbeit
Hinzu kommt: Psychisch belastete und psychisch erkrankte Beschäftigte fehlen länger an der Arbeit als MitarbeiterInnen, die wegen anderer Erkrankungen ausfallen.
Häufiger psychisch erkrankt: Soldaten, Polizisten, Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrerinnen und Erzieher
Zwar konnten für das Jahr 2021 keine Berufsgruppen genannt werden, die besonders häufig wegen psychischer Belastungen und Erkrankungen an der Arbeit fehlten, in den Vorjahren waren es jedoch vermehrt SoldatInnen, PolizistInnen, Krankenschwestern, AltenpflegerInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen.
Vorzeitige Renteneintritte wegen verminderter Erwerbsfähigkeit: insbesondere Berufsgruppen aus sozialen Berufen
Die vorgenannten Berufsgruppen machen auch 40 Prozent aller frühzeitigen Renteneintritte wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aus.
Dramatische Zunahme von Arbeitsausfällen wegen psychischer Belastungen und Erkrankungen
Stiegen die Fehltage bei Langzeiterkrankung wegen psychischer Erkrankungen innerhalb von nur 12 Monaten um deutliche 45% gegenüber 2020, so stiegen die Arbeitsunfähigkeitstage gemessen am Jahr 2010 in diesem Bereich um 100%. Fast 27 Milliarden Euro kostet die deutsche Volkswirtschaft der Verlust an Wertschöpfung durch krankheitsbedingten Ausfall (Augsburger Allgemeine Zeitung, 23.12.2022).
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Quellen:
Deutschlandfunk, 23.12.2022
Augsburger Allgemeine Zeitung, 23.12.2022
Fotos: © Manfred Baumert, Marc F., 2022
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